Wandertipps Siebengebirge
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Wenn du genau so sehr auf Regionalität stehst wie wir, dann haben wir für dich die ultimativen Wandertipps zusammengestellt. Das Konzept ‚Seven Hills Restaurant‘ hat seinen Ursprung in dem nahegelegtem Sieben Gebirge und wurde von deren Blüten- und Kräuterpracht inspiriert. Die rheinische Pracht kann man rechts und links der Wanderwege entlang erkunden und begutachten. Mit mehr als 50 Bergen und Anhöhen ist das Siebengebirge eines der ältesten Naturparks Deutschlands. Und die spannendsten Wanderwege auf die 7 höchsten Berge des Naturparkes stellen wir dir im Nachfolgenden vor:

Großer Ölberg

Ambitionierte Wanderer kennen im Siebengebirge natürlich nur ein Ziel: den Ölberg – mit 461 Metern der höchste Berg des Naturparks. Der Weg führt dich vorbei an einem verwunschenen Basaltsteinbruch mit See - keine einfache Strecke - doch der Schweiß lohnt sich. Bei guter Sicht kann man auf dem Ölberg nämlich vom Kölner Dom bis zum Taunus schauen. Um diesen tollen Ausblick genießen zu können, empfehlen wir dir dein Auto auf dem kostenpflichtigen Parkplatz bei der Margarethenhöhe abzustellen. Du kannst entscheiden, ob du direkt zum großen Ölberg mit einem steilen Anstieg wanderst oder ob du um den Ölberg herum entlang am Wasserfall gehst. Egal für welche spannende Route du dich entscheidest, es gibt auf jeden Fall einiges zu sehen.

Fun Fact: Vor dem 17. Jahrhundert hießt der Ölberg einmal ‚Mohlberg‘. Dank des rheinischen Dialektes wurden oft Präpositionen genutzt, weshalb man früher sagte: „Wir wandern auf’m Mohlberg.“ Mit der Zeit verschluckte man den Anfangsbuchstaben M und es bürgerte sich der Name Ohlberg ein. Bis heute hat sich der Name soweit geändert, bis er nun final Ölberg genannt wird.

Löwenburg

Der zweithöchste Berg ist die Löwenburg und umfasst 455 Meter des Siebengebirges. Dieses Ausflugsziel eignet sich ideal für Tagestouren um die 5 km. Ausgangspunkt ist das schöne, kleine Fachwerkdorf Rhöndorf. Dieser Berg kann nicht nur mir spannenden Waldwegen punkten. Das Highlight des Berges ist ganz klar die mittelalterliche Burgruine am Gipfel, welche auch noch begehbar ist. Von hier aus hat man einen tollen Blick auf das Rheintal und Bonn.

Lohrberg

Der Lohrberg ist ein weniger bekannter Ausflugsort und punktet mit seiner Ruhe und dem Drei-Seen-Blick. Umgeben von den oben genannten Bergen verzaubert der Lohrberg mit seinem ganz eigenen Charme die Herzen der Wanderer. Auf dem Gipfel des 435 Meter hohen Berges gibt es einen Rundweg und bietet einen 360 Grad fantastischen Ausblick. Mit niedlichen und kleinen Trampelpfaden hat man hier seine Ruhe und entkommt dem Touristenstrom.

Nonnenstromberg

Der lang gezogene Nonnenstromberg wirkt eher unscheinbar, ist jedoch die Heimat des unberührten Buchen-Mischwaldes. Die moderne Welt scheint hier stehen geblieben zu sein, denn forst- und landwirtschaftlicher Betrieb sucht man hier vergebens. Wer eine Auszeit für sein Gehör wünscht und den klaren Vogelgesängen lauschen will, sollte sich auf die Wanderung auf diesen Berg begeben.

Fun Fact: Der Name des Berges klingt zuerst verwirrend, hat aber eine rationale Erklärung. Er liegt unterhalb des bekannten Berges Petersberg, der zu Mittelalterzeiten ‚Stromberg‘ hieß. Im früheren Sprachgebrauch nannte man aus praktischen Gründen den kleinen Berg Nonnenstromberg, welches heute so viel wie ‚niederer Stromberg‘ heißt.

Petersberg

Eine Wanderung auf den Petersberg ist immer lohnenswert. Mit seinen 335 Metern ist er ein eher kleiner Berg, jedoch wartet auf dich ein 5 Sterne Luxus Hotel auf dem Gipfel. Mit seiner Nähe zum Rhein bietet er einen traumhaften Blick über Bonn und die südlichen gelegenen Stadtbezirke. Bereits im 19. Jahrhundert wurde ein Hotel auf dem Berg errichtet. Nach umfassenden Umbauarbeiten dient das Grandhotel heute als Gästehaus der Bundesrepublik Deutschland. Atemberaubende Sonnenuntergänge versüßen einem den Ausblick auf das Siebengebirge.

Fun Fact: Der Petersberg entstand als letzter Berg des Siebengebirges mit der letzten vulkanischen Aktivität vor Millionen von Jahren. Ebenso ist er der ‚Petersberg‘ Namensgeber des gesamten Weinbaugebietes im Siebengebirge.

Drachenfels

Der wohl bekannteste Berg des Siebengebirges ist der Drachenfels zwischen Königswinter und Bad Honnef gelegen. Charakteristisch für die Namensgebung ist der Fels, der aus dem Gebirge hervorsticht. Mit gerade mal 321 Metern ist er nicht der höchste Berg, jedoch der Berg mit dem romantischsten Charme. Wegen der Ruine auf dem Gipfel und dem Schloss Drachenbrug ist er das Ausflugsziel für Freunde der Romantik. Man findet auf dem Weg zur Ruine sowohl steile als auch gepflasterte Pfade. Für die bequemeren Wanderer führt eine Zahnradbahn von Königswinter hoch zum Drachenfels, sodass jeder Mitmensch einen tollen Ausblick des Siebengebirges genießen kann.

Fun Fact: Der Fels entstand dank des aufsteigenden Magmas, welches nicht austreten konnte. Das Gestein Trachyt wurde bereits von den Römern vielseitig eingesetzt. Zuletzt wurde von dem Drachenfelsen Trachyt für den Bau des Kölner Doms im Mittelalter verwendet.

Wolkenburg

Den Namen des Berges erhielt die Wolkenburg dank des Bergplateaus, wo sich oftmals Wolken gesammelt haben und den Berg verhüllt hatten. Der eher kleinere Berg – mit 324 Metern – ist mit dem Drachenfels durch einen tief liegenden Bergkamm verbunden und prägt sie Silhouette des Siebengebirges. Für Wanderer, die einen leichten Aufstieg wünschen und dennoch einen atemberaubenden Ausblick genießen wollen, bietet sich dieser Berg perfekt an. Vielleicht siehst du bei deinem Aufstieg noch Überreste der Steinbruch. Man sagt sich, die Wolkenburg war einst der höchste Berg dieses Gebirges, jedoch verlor er seine Form dank des vielen Steinbruchabbaus.

MEHR VON DEN SIEBEN BERGEN

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Gin-Kollaboration Seven Hills x ROSHAIN

Im Seven Hills Restaurant kommen lokale Zutaten nicht nur auf den Teller, sondern auch ins Glas. Auf Grund von diesem regionalen Fokus haben wir uns gefragt: welche Getränke werden im Siebengebirge bzw. in einem Umkreis von 60 km hergestellt? Neben Getränken wie zum Beispiel harmonischen Weinen bemühten wir uns ebenfalls ein regionales Highlight anbieten zu können. Unsere Idee war es, eine eigene Seven Hills Flasche mit den Künstlern ‚die Klefischer‘ zu gestalten und im Restaurant anzubieten.

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Kunstwerk von »die klefischer«: Making Of

Neben den sorgfältig ausgewählten Produkten haben wir uns zu unserem Erscheinungsbild genauso viele Gedanken gemacht. In unserem Restaurant wollen wir nicht nur lokale Produkte verwenden, sondern Gästen auch die Schönheit des Siebengebirges präsentieren. Natürlich haben wir bei der Wahl der KünstlerInnen ebenfalls Regionalität mitgedacht.